Betrieb Gruber
Mehr Überblick, mehr Sicherheit und weniger Handgriffe am Milchviehbetrieb Gruber
Im oberösterreichischen Mühlviertel, in Haslach, bewirtschaftet Martin Gruber gemeinsam mit seiner Frau einen Milchviehbetrieb mit eigener Nachzucht. Rund 70 Milchkühe beziehungsweise insgesamt etwa 135 Tiere werden auf dem Betrieb gehalten. Dazu kommen 55 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Die anfallende Arbeit bewältigen Martin und seine Frau mit rund eineinhalb Arbeitskräften.
Als einer der ersten Betriebe hat sich Familie Gruber dazu entschieden, verschiedene Bereiche am Hof mit monica.farm zu vernetzen und zu automatisieren. Heute sind unter anderem die Melksteuerung, Tore, die Wasserversorgung beziehungsweise Futtermischwagenbefüllung beim Füttern sowie die Milchtanküberwachung eingebunden.
Sicherheit, die auch dann funktioniert, wenn niemand vor Ort ist
Für Martin liegt ein großer Vorteil der Automatisierung in der zusätzlichen Sicherheit. Besonders bei den Toren macht sich das im Alltag bemerkbar. Zieht beispielsweise nachts ein Gewitter oder Sturm auf, können die Tore automatisch geschlossen werden. Früher konnte es passieren, dass bei starkem Regen Wasser auf den Futtertisch gelangte. Heute reagiert das System automatisch – oder Martin greift aus der Ferne ein.
„Wenn ich gerade die Kühe füttere und sehe, dass ein Sturm aufzieht, kann ich reagieren, ohne direkt vor Ort sein zu müssen.“
Gleichzeitig ist die Bedienung einfacher geworden. Bestimmte Positionen lassen sich auf Knopfdruck anfahren. Wo früher direkt beim jeweiligen Gerät gestanden und die gewünschte Stellung händisch eingestellt werden musste, genügt heute ein kurzer Befehl.
Alle wichtigen Informationen auf einen Blick
Neben der Fernsteuerung schätzt Martin besonders den Überblick über die Bedingungen im Stall. Werte wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur oder Windgeschwindigkeit können erfasst und für automatische Abläufe genutzt werden.
So lässt sich beispielsweise festlegen, dass ab einem bestimmten Messwert automatisch eine zuvor definierte Aktion ausgeführt wird. Für Martin liegt genau darin der Vorteil eines übergreifenden Systems: Statt für Lüftung, Tore oder andere Bereiche jeweils einzelne Steuerungen anzuschaffen, können möglichst viele Funktionen gemeinsam abgebildet werden.
Warum die Entscheidung für monica.farm?
Nachdem Martin erfahren hatte, welche Möglichkeiten das System bietet, war für ihn schnell klar, dass die Lösung gut zu seinem Betrieb passt. Mit zunehmender Nutzung hat sich diese Entscheidung für ihn bestätigt. Besonders bei einem Stallneubau würde er eine solche Lösung von Anfang an berücksichtigen.
„Wenn wir einen neuen Stall bauen würden, wäre so ein System für mich Pflicht. Im Verhältnis zu den Gesamtkosten eines Stalls ist die Investition überschaubar, bringt im täglichen Betrieb aber sehr viel.“
Auch eine Nachrüstung kann sich aus seiner Sicht lohnen. Wie groß der Aufwand dafür ist, hängt natürlich vom jeweiligen Betrieb und den vorhandenen Installationen ab. Der Nutzen zeigt sich für Martin anschließend vor allem in der Zeitersparnis, der einfacheren Bedienung und der zusätzlichen Sicherheit.
Martins Tipp: Von Anfang an ganzheitlich denken
Landwirten, die über den Einstieg in die Automatisierung nachdenken, empfiehlt Martin, möglichst früh zu überlegen, welche Bereiche künftig eingebunden werden könnten. Denn ist die grundlegende Infrastruktur einmal vorhanden, können weitere Anwendungen vergleichsweise einfach ergänzt werden.
Das kann gleichzeitig zusätzliche Einzelsteuerungen überflüssig machen. Ein Beispiel sind Lüfter: Statt dafür eine eigene Steuerung samt separater Überwachung anzuschaffen, können auch solche Funktionen in ein übergeordnetes System integriert werden.
Sein Rat ist deshalb klar:
„Bevor man für jede einzelne Sache irgendeine Automatik in den Stall einbaut, ist es gescheiter, sich für ein System zu entscheiden. Dann hat man alles in der Hand.“
Für den Milchviehbetrieb Gruber bedeutet monica.farm damit vor allem eines: mehr Überblick über den Stall, weniger manuelle Handgriffe und die Möglichkeit, auch aus der Ferne schnell auf Veränderungen zu reagieren.
